E-Jugend der Hildener Wölfe beweist beim Arndt-Cup echte Moral!
#handballHATpower
- 21.10.2026
- Von: P. L.
Von der bitteren Niederlage zum verdienten Sieg
Vier Spiele, drei Niederlagen, ein Sieg – und jede Menge Erfahrungen! Die E-Jugend der Hildener Wölfe war am Samstag beim traditionsreichen Arndt-Cup in Langenfeld zu Gast. Was zunächst nach einem schwierigen Turniertag aussah, entwickelte sich am Ende zu einer Geschichte über Kampfgeist, Zusammenhalt und die Fähigkeit, nach Rückschlägen wieder aufzustehen.
Bereits seit zehn Jahren ist die Firma Arndt Namenssponsor dieses tollen Turniers, das für die E- und D-Jugend in zwei Sporthallen ausgetragen wird. Ein großes Dankeschön gilt dem Sponsor und natürlich dem gesamten Organisationsteam, das mit einer hervorragenden Organisation, einem tollen Catering und allem, was zu einem gelungenen Turniertag dazugehört, für beste Rahmenbedingungen sorgte.
Eine starke Gruppe wartet auf die Wölfe
Früh am Samstagmorgen machten sich die jungen Wölfe auf den kurzen Weg in die Nachbarstadt Langenfeld. Dort wartete in Gruppe B eine anspruchsvolle Aufgabe mit der SG Langenfeld, dem Wermelskirchener TV und dem TV Korschenbroich.
Gleich im ersten Spiel gegen den Wermelskirchener TV wurde deutlich, dass die Wölfe an diesem Tag hellwach sein mussten. Doch genau das gelang zunächst nicht. Die Mannschaft stand zu weit von ihren Gegenspielern entfernt, die Rückzugsbewegung war zu langsam und auch die Abstimmung untereinander funktionierte nicht wie gewohnt. Wermelskirchen nutzte diese Schwächen konsequent aus und gewann verdient mit 10:4.
Für das Trainerteam war klar: Im nächsten Spiel musste eine deutliche Steigerung her.
Deutlich verbessert gegen Langenfeld
Im zweiten Gruppenspiel wartete mit der SG Langenfeld der nächste starke Gegner. Und diesmal zeigten die Wölfe ein anderes Gesicht.
Die Mannschaft kämpfte um jeden Ball, stand deutlich näher an den Gegenspielern und versuchte, das eigene Angriffsspiel breiter aufzuziehen. Auch die gegenseitige Unterstützung funktionierte wesentlich besser als noch zum Turnierauftakt.
Allerdings blieb das Spielglück nicht auf Hildener Seite. Gleich fünf vermeintliche Treffer der Wölfe wurden von den Schiedsrichtern nicht anerkannt. Das war natürlich ärgerlich, änderte aber nichts daran, dass die Mannschaft insgesamt einen großen Schritt nach vorne gemacht hatte.
Am Ende ging auch diese Begegnung mit 6:12 verloren. Dennoch konnten die Trainer mit der Entwicklung durchaus zufrieden sein. Einsatz, Kampfgeist und spielerische Ansätze stimmten – lediglich das Ergebnis passte noch nicht.
Ein Spiel zum Vergessen
Nach einer längeren Pause stand schließlich das dritte Gruppenspiel gegen den TV Korschenbroich auf dem Programm.
War es die lange Unterbrechung? War es Müdigkeit? Oder fehlte einfach die nötige Konzentration?
Eine eindeutige Antwort gab es nicht. Fest stand allerdings, dass die Wölfe diesmal überhaupt nicht ins Spiel fanden.
Die Abstände zu den Gegenspielern waren erneut viel zu groß, die Rückzugsbewegung funktionierte kaum und Korschenbroich nutzte die sich bietenden Räume gnadenlos aus. Immer wieder kamen die Gäste durch schnelle Gegenstöße zu einfachen Torerfolgen.
Beim 2:17 gingen die Wölfe regelrecht unter.
Ein Ergebnis, das natürlich niemanden zufriedenstellen konnte. Doch gerade im Jugendhandball gehören auch solche Erfahrungen zur Entwicklung einer Mannschaft. Entscheidend ist nicht allein, wie man verliert, sondern vor allem, wie man anschließend darauf reagiert.
Und genau das sollten die Wölfe im letzten Spiel des Tages eindrucksvoll zeigen.
Plötzlich Wasser in der Halle – aber die Wölfe wollten nicht noch einmal baden gehen!
Im abschließenden Platzierungsspiel um Rang sieben wartete der KSC Krefeld, der in seiner Gruppe ebenfalls den vierten Platz belegt hatte.
Schon beim Aufwärmen gab es eine unerwartete Unterbrechung: Plötzlich stand Wasser in der Halle. Doch eines war klar: Die Wölfe hatten an diesem Tag bereits einmal ordentlich baden gehen müssen – ein zweites Mal sollte es nicht geben!
Vor dem Anpfiff versammelte das Trainerteam die Mannschaft noch einmal und gab klare taktische Anweisungen. Die Aufstellung wurde besprochen, die Aufgaben verteilt und vor allem eines eingefordert: voller Einsatz bis zur letzten Sekunde!
Und diesmal waren die Worte angekommen.
Jetzt zeigten die Wölfe ihre Zähne!
Was die Zuschauer im letzten Spiel zu sehen bekamen, hatte mit dem vorherigen Auftritt kaum noch etwas gemeinsam.
Die Wölfe waren plötzlich hellwach, kämpften leidenschaftlich um jeden Ball und zeigten genau die Eigenschaften, die zuvor so schmerzlich vermisst worden waren.
In der Abwehr wurde konsequent gearbeitet. Die Kinder standen näher an ihren Gegenspielern, bewegten sich deutlich schneller zurück und unterstützten sich gegenseitig. Wurde ein Wolf überlaufen, war sofort ein Mitspieler zur Stelle, um auszuhelfen.
Auch im Angriff zeigte sich die Mannschaft stark verbessert. Das Spielfeld wurde breit gemacht, freie Räume wurden genutzt und immer wieder versuchten die jungen Wölfe, gemeinsam gute Abschlussmöglichkeiten herauszuspielen.
Von der Bank wurde lautstark unterstützt, korrigiert und motiviert. Auch die mitgereisten Eltern feuerten die Mannschaft unermüdlich an. Auf dem Feld war zu spüren, dass die Kinder dieses letzte Spiel unbedingt gewinnen wollten.
Es entwickelte sich eine intensive Begegnung, in der die Wölfe alles in die Waagschale warfen. Jeder Ballgewinn wurde gefeiert, jeder erfolgreiche Angriff sorgte für zusätzliche Motivation.
Und am Ende belohnte sich die Mannschaft tatsächlich für ihren Einsatz.
Mit einem verdienten 9:4-Erfolg gegen den KSC Krefeld sicherten sich die Hildener Wölfe den siebten Platz beim Arndt-Cup!
Ein Sieg, der mehr wert war als nur Platz sieben
Natürlich hätten sich die Wölfe einen anderen Verlauf der Gruppenphase gewünscht. Doch wer nach einer deutlichen 2:17-Niederlage im nächsten Spiel derart zurückkommt, beweist echte Moral.
Gerade die Reaktion der Mannschaft machte das Trainerteam stolz. Die Kinder ließen sich von den vorherigen Ergebnissen nicht entmutigen, nahmen die taktischen Hinweise an und zeigten im letzten Spiel, was mit Einsatz, gegenseitiger Unterstützung und Zusammenhalt möglich ist.
Dieser 9:4-Erfolg war deshalb weit mehr als nur ein Sieg im Platzierungsspiel. Er war die Belohnung für eine Mannschaft, die nach einem schwierigen Turnierverlauf noch einmal gemeinsam aufgestanden ist.
Am Ende verließen die jungen Wölfe die Halle mit einem Lächeln im Gesicht. Und auch wenn sicherlich nicht alles perfekt lief, hatte dieser Turniertag viele wichtige Erkenntnisse geliefert.
Jetzt geht es in die Ferien – und danach zur Mini-WM!
Für die E-Jugend stehen nun zunächst die wohlverdienten Ferien an. Anschließend beginnt die Vorbereitung auf ein ganz besonderes Ereignis: die Mini-WM, an der auch die Hildener Wölfe teilnehmen werden.
Bis dahin gilt es, die Erfahrungen aus Langenfeld mitzunehmen, an den eigenen Schwächen zu arbeiten und vor allem an die starke Leistung aus dem letzten Spiel anzuknüpfen.
Ein herzliches Dankeschön geht noch einmal an die Organisatoren des Arndt-Cups, die Firma Arndt als langjährigen Namenssponsor sowie an alle Eltern und Unterstützer, die unsere jungen Wölfe durch diesen ereignisreichen Turniertag begleitet haben.
Vier Spiele, viele Erfahrungen und ein versöhnlicher Abschluss. Die jungen Wölfe haben gezeigt: Hinfallen kann passieren – entscheidend ist, gemeinsam wieder aufzustehen! 🐺❤️🤍



