Spielfreies Wochenende? Nicht bei den Hildener Wölfen! F-Jugend gleich doppelt im Einsatz
#handballHATpower
- 07.11.2026
- Von: P. L.
Während andere Mannschaften ein spielfreies Wochenende genießen, hieß es für die F-Jugend der Hildener Wölfe am Samstag: Handballschuhe anziehen und ab aufs Spielfeld! Die Mannschaft teilte sich auf zwei Standorte auf. Während ein Teil beim Spielefest des TSV Eller 04 in Düsseldorf antrat, reiste die zweite Gruppe zur SG Langenfeld, um dort ein Freundschaftsspiel zu bestreiten.
Das gemeinsame Ziel beider Veranstaltungen war klar: Spielpraxis sammeln, Selbstvertrauen gewinnen und die handballerische Entwicklung der Kinder fördern.
Düsseldorf: Kleine Wölfe wachsen über sich hinaus
Bereits um 10:00 Uhr trafen sich die jungen Wölfe in Düsseldorf zum Spielefest des TSV Eller 04. Neben dem Gastgeber waren auch die SG Langenfeld, der TV Ratingen und der TuS Lintorf vertreten.
Um 11:00 Uhr ging es für die Hildener Wölfe erstmals auf das Spielfeld. Insgesamt standen drei Begegnungen auf dem Programm, bei denen vor allem eines im Mittelpunkt stand: Spaß am Handball und die persönliche Weiterentwicklung.
Besonders erfreulich war, dass gleich zwei Nachwuchstalente, ein Junge und ein Mädchen, zum ersten Mal das Trikot der Hildener Wölfe trugen.
Und wie schnell sich Kinder innerhalb weniger Stunden entwickeln können, zeigte sich an diesem Vormittag besonders eindrucksvoll.
Während die beiden Neulinge beim ersten Spiel noch etwas zurückhaltend waren und lieber nicht von Beginn an auf dem Feld stehen wollten, sah die Welt bereits beim zweiten Spiel ganz anders aus. Jetzt wurde selbstbewusst eingefordert, direkt anfangen zu dürfen!
Und beim dritten Spiel? Da kam bereits das deutliche Signal von der Spielfläche: „Ich will noch nicht ausgewechselt werden!“
Eine Entwicklung, die dem Trainer ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Innerhalb von nur drei Spielen war aus anfänglicher Zurückhaltung echte Spielfreude und wachsendes Selbstvertrauen geworden.
Auch die gesamte Mannschaft zeigte über alle Begegnungen hinweg große Motivation. Unabhängig vom Spielverlauf blieben die jungen Wölfe mit Begeisterung dabei, unterstützten sich gegenseitig und sammelten wertvolle Erfahrungen.
Genau dafür sind Spielefeste gedacht! Nicht Ergebnisse oder Tabellenplätze stehen im Vordergrund, sondern die persönliche und sportliche Entwicklung jedes einzelnen Kindes.
Manchmal sind es eben gerade diese kleinen Momente, die für einen Trainer die größten Erfolge darstellen.
Langenfeld: Ein Freundschaftsspiel mit Perspektive
Während in Düsseldorf die ersten Begegnungen liefen, war auch die zweite Gruppe der Hildener Wölfe am Samstagmorgen bereits sportlich unterwegs. Ziel war die SG Langenfeld, eine Mannschaft aus dem Bergischen Handballkreis, auf die man im regulären Spielbetrieb normalerweise nicht trifft.
Doch das Besondere an dieser Begegnung begann bereits einige Tage zuvor.
Schon im Vorfeld entwickelte sich zwischen den Trainerteams beider Vereine ein ausgesprochen sympathischer und unkomplizierter Austausch. Ob telefonisch oder per WhatsApp – schnell wurde deutlich, dass man eine gemeinsame Vorstellung von guter Jugendarbeit hat:
Kinder müssen spielen, um sich weiterzuentwickeln!
Noch bevor beide Mannschaften überhaupt zum ersten Mal gegeneinander antraten, waren sich die Trainer bereits einig: Die räumliche Nähe zwischen Hilden und Langenfeld sollte künftig viel häufiger genutzt werden.
Gerade spielfreie Wochenenden bieten eine hervorragende Gelegenheit, zusätzliche Spielpraxis zu sammeln. Statt einer Pause sollen möglichst viele Freundschaftsspiele organisiert werden.
Und eigentlich ist der Begriff Freundschaftsspiel ohnehin viel schöner als Testspiel. Denn genau darum geht es: Gemeinsam Handball spielen, Erfahrungen austauschen und voneinander lernen.
Zwei Handballkreise, unterschiedliche Regeln
Sportlich brachte die Begegnung in Langenfeld einige interessante Unterschiede mit sich.
Während die Hildener Wölfe im Düsseldorfer Spielbetrieb auf dem großen Spielfeld spielen und nur einmal prellen dürfen, gelten im Bergischen Handballkreis andere Vorgaben.
Dort wird in dieser Altersklasse auf dem kleineren Spielfeld gespielt und das freie Prellen ist erlaubt.
Für die SG Langenfeld war es deshalb eine besondere Premiere: Erstmals mussten sich die jungen Spielerinnen und Spieler auf dem großen Spielfeld beweisen.
Eine ungewohnte Herausforderung, die neue Laufwege, mehr Raumgefühl und ein anderes Spielverhalten erforderte.
Aber auch für die Hildener Wölfe war die Begegnung eine wertvolle Erfahrung. Schließlich bietet der Austausch mit Mannschaften aus anderen Handballkreisen die Möglichkeit, unterschiedliche Spielweisen kennenzulernen und neue Erfahrungen zu sammeln.
Wölfe zeigen Einsatz und Kampfgeist
Die Hildener Wölfe konnten in Langenfeld leider nicht in Bestbesetzung antreten. Einige Spielerinnen und Spieler, die normalerweise zum Kader gehören, standen diesmal nicht zur Verfügung.
Doch die angereisten jungen Wölfe machten ihre Sache gut, zeigten Einsatzbereitschaft und versuchten, die im Training erlernten Fähigkeiten auf dem Spielfeld umzusetzen.
Natürlich funktionierte noch nicht alles perfekt. Aber genau dafür sind solche Begegnungen gedacht. Fehler gehören dazu, neue Spielsituationen müssen erkannt und gemeinsam Lösungen gefunden werden.
Für das erste sportliche Kennenlernen beider Mannschaften war die Begegnung daher ein voller Erfolg – unabhängig von Toren oder einem möglichen Endergebnis.
Am Ende stand vor allem die Erkenntnis, dass beide Vereine von solchen Begegnungen profitieren können. Die unterschiedlichen Spielweisen und Regelvorgaben eröffnen den Kindern neue Perspektiven und fördern ihre handballerische Entwicklung.
Und auch abseits des Spielfeldes hat sich bestätigt, was bereits in den Gesprächen und Nachrichten der vergangenen Tage deutlich geworden war: Hier treffen zwei Trainerteams aufeinander, die unkompliziert zusammenarbeiten und den Kindern möglichst viele Möglichkeiten zum Handballspielen bieten möchten.
Ein Samstag, zwei Spielorte und viele Gewinner!
Ob beim Spielefest in Düsseldorf oder beim Freundschaftsspiel in Langenfeld – für die Hildener Wölfe war es ein rundum gelungener Handballsamstag.
Während in Düsseldorf besonders die Entwicklung der beiden Neulinge für Begeisterung sorgte, konnte in Langenfeld der Grundstein für eine hoffentlich langfristige sportliche Freundschaft gelegt werden.
Beide Veranstaltungen haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig zusätzliche Spielmöglichkeiten gerade im Kinderhandball sind.
Denn jedes Spiel bringt neue Herausforderungen, neue Erfahrungen und die Möglichkeit, ein kleines Stück über sich hinauszuwachsen.
Ein herzliches Dankeschön geht an den TSV Eller 04 für die tolle Organisation des Spielefestes sowie an die SG Langenfeld für die Gastfreundschaft und den bereits im Vorfeld ausgesprochen sympathischen Austausch!
Besonders schön war an beiden Spielorten das unkomplizierte und freundschaftliche Miteinander der Trainerteams. Genau so sollte Kinderhandball gelebt werden: fair, respektvoll und immer mit dem Blick auf die Entwicklung der Kinder.
Die Hildener Wölfe freuen sich auf weitere Begegnungen, neue Freundschaften und hoffentlich viele gemeinsame Handballstunden.
Denn eines ist für uns klar: Ein spielfreies Wochenende muss kein handballfreies Wochenende sein!
Kinder lernen Handball nicht nur im Training. Sie lernen Handball vor allem, indem sie spielen! 🐺❤️🤾♂️



